Wer kreativ arbeitet, unterliegt bisweilen abenteuerlichen Bewertungsmaßstäben. Kunstschaffende, kreativ und sonstige „frei“ Arbeitende müssen sich nicht nur selbst gut reflektieren sondern auch gut durch den „Richtig-Falsch-Dschungel“ navigieren können. Sie bewegen sich außerdem in einem offenen Raum des Feedbacks. Deshalb ist die Eigenmotivation eine enorm wichtige Basis, um auch dauerhaft kreativen Input geben bzw. Ideen selbst bei sich selbst abrufen und entwickeln zu können.

Niemand ist dabei vor einfallslosen Talfahrten gefeit. Auch die eigene Wahrnehmung, von anderen – besseren Ideen – überholt zu werden, ist in der kreativen Routine ein ernstzunehmende Bremse. Um hier aber nicht in der Sackgasse zu enden, sollten Offenheit, Demut (siehe auch „Mit Demut und Haltung zum Erfolg“) sowie Selbstkritik und Lernbereitschaft nie aus dem Fokus geraten.

10 Wege zur Selbstkontrolle und Eigenmotivation

  • Begegne jeder Aufgabe ohne Alltagsroutine.
  • Suche dir eine Besonderheit heraus und fokussiere sie.
  • Sei sachlich und streng zu dir selbst, ohne eigenes Mitleid.
  • Gehe professionell mit Feedback um, ohne Emotionalitäten.
  • Sprich niemals negativ über deine eigene Leistung.
  • Schäme dich nicht für Fehler.
  • Trau dich, es immer wieder neu zu versuchen.
  • Höre auf dein Bauchgefühl und überdenke , wenn es nicht gut ist.
  • Orientiere dich immer am besseren, ohne dich zu vergleichen.
  • Sei leidenschaftlich und liebe, was du tust.

Gift für die eigene kreative Stabilität sind übrigens immer Vergleiche. Nur wer sich gesund und selbstbewusst positioniert, ohne dabei überheblich oder zynisch zu wirken, wer begeisterungsfähig und neugierig bleibt, kann auch seine Natürlichkeit behalten. Diese wiederum ist eines der wichtigen Schmieröle im Motor der Kreativität und durch nichts zu ersetzen.